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Die Macht von Ängsten
lässt sich zähmen.



Wege mit der Angst
Wege aus der Angst

Wovor wir aktuell Angst haben, erfahren wir in regelmässigen Sorgenbarometer-Mitteilungen aus den Medien. Die Ratingplätze der Ängste verändern sich mit der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lage oder entsprechend einschlägigen Ereignissen - je nachdem steht die Angst vor Arbeitslosigkeit, Rentenverlust, Atom- und Naturkatastrophen oder epidemischen Krankheiten usf. an oberster Stelle. Wovor wir Angst haben, wird uns in grossem Mass dargeboten, repräsentativ erfasst und statistisch abgesichert.


Angst ist lernbar, der Umgang mit Angst ebenso

Wie wir darauf reagieren? Übertrieben mit Massenhysterie oder untertrieben mit allgemeiner Gleichgültigkeit? Wir sind informiert, was uns Angst macht oder zu machen hat, aber sind wir auch informiert, wie wir mit dieser Angst oder diesen Ängsten zu Recht kommen?

Angst ist lernbar, der Umgang mit Angst ebenso. Der ersten Angsterfahrung folgen im Verlauf unseres Lebens viele weitere. Die Anfangsfrage "Hast du Angst?" weitet sich aus zu den Fragen wovor wir Angst haben, warum wir Angst haben, was die Angst mit uns macht und wir mit ihr.

Bei der ersten Lektüre des hier vorliegenden Buches ist meine Neugier stetig gewachsen, weil mir zusehends klar wurde, dass ich so etwas wie eine Enzyklopädie der Angst vor mir habe, ein Handbuch, in dem alles vorkommt und nichts fehlt zu diesem Thema. Die Fallbeispiele, welche die "Angsttheorie" ergänzen, sind so dargestellt, dass sie leicht adaptiert werden können - ja, so habe ich das auch schon erfahren, so habe ich das schon von jemandem gehört, bei jemandem erlebt, so könnte das gelöst werden. Beeindruckend an der Darstellung ist die Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit, mit der wir Angst haben dürfen. Es gibt nichts, was nicht sein darf, und gleichzeitig wird die Achtsamkeit für die eigenen und für fremde Ängste angesprochen und angeregt.

Wir alle haben unsere Angst und Ängste, die sich aus unserem Grundgefühl, aber auch aus Erfahrungen und Erlebnissen herausgebildet haben, und wenn wir sie anschauen, gewinnt unser Spiegelbild an Dimension, öffnet sich aber auch unsere Sicht nach aussen, auf die Ängste in unserer Umgebung. Aus den Erfahrungen des Verfassers mit den Angsterlebnissen und der Angstbewältigung vieler Menschen, die ihre Ängste wahrgenommen haben, ergibt sich eine Art prototypisches Spektrum. Ich wünsche dem Buch viele Leser mit vielen Antworten auf die Frage nach ihrer Angst.

Aus dem Vorwort von Elisabeth Maeder, lic.phil. Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Basel
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